Tarifa
Tarifa ist der südlichste Punkt des europäischen Festlandes und wunderschön gelegen an der Costa de la Luz sowie an der Meerenge von Gibraltar. Nirgendwo sonst sind sich Europa und Afrika näher als hier. Durch das Zusammentreffen von Mittelmeer und Atlantik hat sich ein einzigartiges und spektakuläres Ökosystem entwickelt.
Die Stadt selbst - typisch andalusisch mit vielen, kleinen Tapasbars und engen, verwinkelten Gässchen - bietet alles was man sich nur wünschen kann. Ob man nun einen Stadtbummel, einen Kaffee auf einer der zahlreichen Terassen, einen Tag am Strand oder ein spannendes Sportprogramm vorzieht, für Jeden ist das Richtige dabei.
Durch die Lage an der Straße von Gibraltar wurde Tarifa im Laufe der Zeit immer wieder zum Schauplatz historischer Ereignisse. Archäologen vermuten aufgrund ihrer Funde das Tarifa ebenso wie Cádiz bereits Anfang des 1. Jahrtausends von Phöniziern besiedelt wurde. Westlich von Tarifa (etwa 15 km) befindet sich die Ausgrabungsstätte Baleo Claudia, eine der besterhaltenen Siedlungen der Römer in Spanien. Die Burg zwischen dem Hafen und der Stadt wurde von muslimischen Herrschern errichtet. und diente, unter anderem, zur Kontrolle der heute als Straße von Gibraltar bekannten Meerenge, die zu jener Zeit von Piraten heimgesucht wurde. Die "Schutzgelder", die hier eingehoben wurden, führten zum heute noch gebräuchlichen Begriff Tarifa (spanisch für Tarif) Die Altstadt von Tarifa, mit ihren engen, verwinkelten Gassen und weiß gestrichenen Häusern, geht auf die Zeit des maurischen Spaniens, Al-Andalus zurück
Seit Anfang 1980 gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung und ist immer noch der wichtigste Wirtschaftssektor für Tarifa.
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